Presseinformation

Benefizkonzert des Bundesjugendorchesters
zugunsten der Waisen und Schwerverletzten der Terroranschläge in Amerika vom 11. September 2001 am Sonntag, dem 23. September 2001 um 18.00 Uhr, im Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Der Verein Atlantik-Brücke und die Deutsche Stiftung Musikleben möchten mit diesem Benefizkonzert des Bundesjugendorchesters ein Zeichen für die Solidarität und Freundschaft mit Amerika in schwerer Stunde setzen.

Einhundertdrei hochbegabte deutsche Musiker, fast alle noch Schüler im Alter von 16 - 17 Jahren, spielen unter der Leitung von Maestro Roberto Paternostro im Haus der Kulturen der Welt das "Adagio for Strings", eine Trauermusik des Amerikaners Samuel Barber (1910 - 1981), das Violinkonzert a-moll von Johann-Sebastian Bach und den 4. Satz der 9. Sinfonie von Gustav Mahler. Solistin ist die 24-jährige Deutsch-Koreanerin Viviane Hagner, langjährige Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, die im Rahmen eines Kooperationsprogrammes mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius bei Pinchas Zukerman an der New Yorker Manhattan School of Music ihr Performance-Program abgeschlossen hat.

Das nationale Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland, eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, ist immer wieder als "Botschafter des Deutschlands, wie wir es gern hätten" (Joachim Gauck) aufgetreten, so z.B. 1995 zum Gedenken an die Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki, 1997 im ehemaligen Konzentrationslager Theresienstadt, 2000 mit einer ausgedehnten Polen-Tournee und zuletzt im Sommer 2001 im Krisengebiet Balkan. 1998 veranstaltete die Deutsche Stiftung Musikleben für das von ihr seit seiner Gründung geförderte Bundesjugendorchester eine Amerika-Tournee zum 50. Jahrestag der Berliner Luftbrücke unter dem Motto "Thank You America!" mit Maestro Kurt Masur.

Ziel der 1952 gegründeten Atlantik-Brücke e. V. ist die Stärkung der deutsch-amerikanischen Freundschaft insbesondere in den Bereichen Politik und Wirtschaft.

Mit dem Ergebnis des Spendenaufrufes sollen Kinder, die bei den Anschlägen ihre Eltern verloren haben, und Schwerverletzte, die nun auf lebenslange Pflege angewiesen sind, unterstützt werden.