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| Zitate von Preisträgern zu ihren Instrumenten auf Zeit |
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Hyeyoon Park / Violine von Lorenzo Storioni, Cremona 1781: „In den letzten zwei Jahren haben meine schöne Storioni Geige und ich Vieles erfahren und erlebt. Es fühlt sich so an, als ob die Geige mit mir geistig sowie auch körperlich gewachsen ist und dass diese Geige ein Teil meines Körpers geworden ist. Mit dieser Geige habe ich den ARD Wettbewerb 2009 gewonnen, was der Wendepunkt meiner Karriere bisher geworden ist.“
Berlin, im Februar 2011 |
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Janina Ruh / Cello von Giuseppe Guarnerius filius Andreae, Cremona 1713: „Ich bin diesem Instrument mit riesiger Freude und großer Ehrfurcht begegnet. Anfangs gleicht ein „neues“ Instrument einem wilden Tier, das es zu zähmen gilt und ich brauchte einige Zeit um mich mit ihm vertraut zu machen. Aber inzwischen, wenn wir beide einen guten Tag haben, entstehen ganz wunderbare Klänge und Farben. Ein guter Auftakt unserer Partnerschaft war die Teilnahme am deutschen Musikwettbewerb bei dem wir den ersten gemeinsamen Erfolg in Form eines Stipendiums feiern konnten.“
Berlin, im Februar 2011 |
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Tobias Feldmann / Violine mit dem Zettel „Giovanni Grancino, Milano 1673":
„Nachdem ich die Geige erstmals in meinen Händen hielt, war ich natürlich sehr gespannt, mit welchem ’Partner’ ich nun das nächste Jahr musikalisch verbringen würde. Und meine Erwartungen wurden positiv übertroffen. Nie zuvor hatte ich eine Geige von dieser Qualität. Dies war daher für mich ein Quantensprung. Die Geige hat einen sehr strahlenden, hellen Klang und ist sehr tragfähig auch in großen Räumen. Vor allem beim Spiel mit dem Orchester ist dies ein großer Vorteil.“
Neuhof, im Januar 2007
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Gabriel Schwabe / Violoncello von Giovanni Baptista Grancino, Mailand um 1700:
„Als ich das Grancino im Februar 2006 bei der Preisverleihung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg überreicht bekam, fielen mir äußerlich zunächst die äußerst zierliche Struktur des Instrumentes und die wunderschönen Maserungen der Decke und insbesondere des Bodens auf. Sie machen das Cello zu einer wahren Augenweide, so dass es schon optisch eine Freude ist, es aus dem Kasten zu nehmen. Mit der Zeit haben das Grancino und ich uns aufeinander eingespielt und die unglaubliche Tonqualität, die das Cello entfaltet, macht mir Tag für Tag bewusst, welches Glück es ist, auf diesem Cello spielen zu können. Es hat meine künstlerische Entwicklung stark beeinflusst.“
Berlin, im Januar 2007 |
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Nicolas Altstaedt / Violoncello von Nicolas Lupot, Paris 1821:
„Es hat mir vom ersten Moment an sehr gefallen. Im Laufe der Zeit hat es sich vor allem immer wieder als unglaublich zuverlässig erwiesen, ob im feuchten Beiruth, wo sich der Bogen vor lauter Feuchtigkeit nicht mehr spannen ließ, im trockenen Bagdad nach einer 14-stündigen Fahrt durch die Wüste, oder im kalten Zermatt auf 2.500 Metern Höhe. Keine Temperatur oder Luftfeuchte gab dem Instrument einen Anlass, sich trotzig zu zeigen, besonders dumpf zu klingen, eine Verstimmung zu zeigen.“
Berlin, im Januar 2007
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Tanja Becker-Bender / Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù, Cremona 1728: "Vom ersten Tag an, dem 3. März 2002, hat mich der warme, dunkle und sehr persönliche Klang dieser Geige fasziniert.“
„Das Suchen ist ein Teil meiner eigenen Entwicklung geworden, Persönlichkeit von Spielerin und Instrument sind miteinander verwoben.“
„Es ist immer wieder aufs Neue eine beglückende Erfahrung, in verschiedenen Sälen, in verschiedenen Konstellationen, sei es allein, mit Kammermusikpartnern oder mit Orchestern, den Moment durch den Klang eines solch wundervollen Instruments erfühlen und erfüllen zu dürfen.“
„Nebenbei empfinde ich es als besonders schönes Symbol, ein Instrument aus der Zeit Bachs spielen zu dürfen.“
Berlin, im Januar 2005
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Kathrin ten Hagen / Andreas Guarnerius-Violine, Cremona 1663 „Meine Andreas Guarnerius Violine und ich haben uns nun schon seit längerer Zeit ideal aufeinander eingestellt. Sowohl in der Kammermusik als auch solistisch realisiert sie kleinste Klang- und Farbnuancen, so dass man beim Spielen immer wieder neu mit ihr kommunizieren kann. Dabei besitzt sie einen edlen, warmen Klang, der in den hohen Lagen strahlt und auch tiefe Kantilelenen sehr eindrucksvoll hervorhebt.“
Steinfurt, im Januar 2007 |
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Ji-Hae Park / Violine von Petrus Guarnerius, Venedig, 1730: „Besonders im Ausland wird die großzügige Unterstützung von Deutschland mit Bewunderung ange-sehen. Die Geige entspricht absolut meiner Wunschgeige, die ich mir schon seit meiner Kindheit ge-wünscht hatte. Nicht nur der Klang, sondern auch die Form, die Farbe und die Größe der Geige! Da-her kann ich nur so verstehen, dass Gott meine Gebete erhört hatte! Denn die Geige ist mir wie für mich angemessen von allen Aspekten. Was für ein Segen!“
Nieder-Olm, im Januar 2011 |
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Verena Chen / Violine von Nicolaus Gagliano, Neapel, 18. Jhdt.: „Ich denke, je länger man auf einem Instrument spielt, desto besser lernt man das Instrument kennen. Mittlerweile ist diese Geige vielmehr ein Teil meines Lebens und ich kann mir schwer vorstellen, ein anderes Instrument zu spielen.“
Hamburg, im Januar 2011 |
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Peter-Philipp Staemmler / Violoncello von Jean Baptiste Vuillaume, Paris: „Nun spiele ich seit fast drei Jahren das kostbare Cello von Jean Baptiste Vuillaume. In dieser Zeit hat sich in meiner künstlerischen Entwicklung viel getan und diesen Umstand habe ich in wesentlichen Teilen auch diesem wunderbaren Instrument zu verdanken. Nicht nur Wettbewerbserfolge […] dokumentieren dies, sondern insbesondere auch Reaktionen aus Publikum und Presse nach vielen Konzerten, die den vollen und warmen Klang zum Teil überschwänglich loben.“
Berlin, im Januar 2011 |
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Laura Möhr / Viola von Paolo Antonio Testore, Mailand um 1740: „Ich liebe diese Bratsche wegen ihres wunderschön samtigen, ausgewogenen und obertonreichen Klangs. Ich lerne immens viel von diesem so erfahrenen Instrument, und es bietet mir mit seiner Fülle an Klangfarben vielfältige Möglichkeiten der Schattierung. In der Originalstimmung Bachs 5. Solosuite zu erarbeiten, ist für mich eine besondere, wertvolle Erfahrung, da die A-Saite ganz neue Klangfarben zeigt: die Ober- und Kombinationstöne treten hier stärker in den Vordergrund.“
Leipzig, im Januar 2005 |
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Marjolaine Locher / Violine von Joseph Gagliano, Neapel 1785: „Ich kann behaupten, dass ich seit langer Zeit mit meiner Violine sehr glücklich bin. Dabei haben „wir“ zusammen schon viel durchmachen müssen: viele Reisen, d.h. viele Temperatur- und Stimmungswechsel, und sehr variierte Literatur und Besetzungen: von der Barockmusik zu den zeitgenössischen Werken, von Solokonzerten zu Quartett, Septett, Kammerorchester und natürlich auch Symphonie-Orchester.“
Berlin, im Januar 2005 |
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