Juroren der ersten
Stunde: Prof. Igor
Ozim und Prof. Jens
Ellermann
Einmal einen alten Italiener spielen...
Das gemeinsame Projekt mit dem Bund wurde 1993 zur Förderung hochbegabter Nachwuchsstreicher ins Leben gerufen. Gestartet mit einem Anfangs-bestand von 16 Instrumenten, vorrangig aus Bundesbesitz, zählt der Fonds mittlerweile über 200 wertvolle, zum Teil über 300 Jahre alte Geigen, Bratschen, Celli und Kontrabässe, darunter klangvolle Namen wie Gagliano, Guarneri und Guadagnini. Erfreulicherweise sind in den letzten Jahren viele hervorragende Instrumente aus Privatbesitz dazugekommen, unter anderem zwei Violinen von Antonio Stradivari bzw. Guarneri del Gesù. Der Versicherungswert des Fonds liegt damit im zweistelligen Millionenbereich.

DIESE JUNGEN STREICHER SIND WELTKLASSE!

Es ist die Crème de la crème des Streichernachwuchses aus Deutschland, die jedes Jahr im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg um Meisterinstrumente von Stradivari und Guarneri spielt. 56 Preisträger wurden von der Deutschen Stiftung Musikleben beim 27. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds (22.-24.2.2019) ausgezeichnet.

  • Ergebnisse der Neubewerber
  • Ergebnisse der Leihverlängerer



  • Anspiel der „Ost-
    Instrumente“ 1997 in
    der Berliner
    Philharmonie


    Die Instrumente werden in einem jährlichen Wettbewerb mit strengen Ausschreibungskriterien von einer durch den Beirat berufenen Fachjury an den Nachwuchs aus ganz Deutschland vergeben. Die Musiker erhalten die Instrumente zunächst für ein Jahr, können die Leihfrist aber theoretisch mit jedem neuen erfolgreichen Vorspiel bis zum 30. Lebensjahr verlängern bzw. sich ein noch besseres Instrument erspielen. Die Instrumentenvergabe findet traditionell im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe statt. Eine große Anzahl von Fachleuten, zum Beispiel die ehrenamtlich tätigen Juroren oder beratende Geigenbauer, die die Instrumente regelmäßig kontrollieren, trägt zum Gelingen dieses Projektes bei.