Förderkreis
Aktuell unterstützen rund 600 Förderer aus ganz Deutschland die Projekte der Deutschen Stiftung Musikleben für den hochbegabten Nachwuchs in der klassischen Musik regelmäßig. Dennoch ist die Stiftung, in ihrer Grundform eine „Fundraising-Organisation“, weiterhin auf den steten Spendenfluss und die Erschließung neuer Geldquellen zum Ausbau und zur Absicherung ihres Förderprogramms angewiesen.

Private Förderer und Treugeber des Deutschen Musikinstrumentenfonds
Zahlreiche Privatpersonen setzen sich mit Teilen ihres Vermögens für die Förderung junger Musiker unter dem Dach der Deutschen Stiftung Musikleben ein, darunter in Fortführung der Tradition der Gründerväter der Stiftung beispielsweise die Musikverlage Hans Sikorski und die Essen-Finanz. Ein Deutsch-Schweizer Kaufmann unterstützt speziell den Deutschen Musikinstrumentenfonds, die Münchener Vermögensverwaltung Dr. Kohlhase und viele weitere Hamburger Förderer haben Einzelpatenschaften übernommen, spenden regelmäßig unter anderem für den Ankauf neuer Instrumente oder haben dem Fonds ihr altes Instrument aus Familienbesitz treuhänderisch überlassen.

Unternehmen
Viele bekannte deutsche Großunternehmen sind der Deutschen Stiftung Musikleben schon seit Jahrzehnten eng verbunden. Zu diesen Förderern „der ersten Stunde“ gehören zum Beispiel die Arbeitsgemeinschaft der ARD-Werbegesellschaften (seit 1965), seit 1963 die drei großen Banken, die Deutsche Bank (noch unter Hermann J. Abs), die Commerzbank und die Dresdner Bank, British-American-Tobacco (mit ihrem Generaldirektor Eduard Söring seit 1964) oder Siemens (seit 1967). Unter den Großförderern „jüngeren Datums“ sind auch Gruner + Jahr, DaimlerChrysler, Hoechst bzw. die Aventis Foundation, RTL Television und SportFive zu nennen. Darüber hinaus leisten weitere Unternehmen und Institutionen wertvolle Sachspenden, wie beispielsweise Ernst & Young und die Frankfurter Allgemeine Zeitung oder das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe.

Fördernde Stiftungen
Zu den ersten Förderern unter den Stiftungen gehörten die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (seit 1975) und die Körber-Stiftung (seit 1971). Dieser Kreis hat sich seitdem stark erweitert. Mit fördernden Stiftungen wie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius arbeitet die Deutsche Stiftung Musikleben darüber hinaus seit 1999 auch inhaltlich zusammen.

Fachleute /Institutionen
Zahlreiche Fachleute unterstützen die Arbeit der Stiftung für den hochbegabten Nachwuchs durch ihren persönlichen Einsatz. Insbesondere der Deutsche Musikinstrumentenfonds profitiert stark von diesem ehrenamtlichen Engagement. So werten die Jurys bereits seit 1994 ehrenamtlich; das Museum für Kunst und Gewerbe bzw. die Elsbeth Weichmann-Gesellschaft stellen ihre Räumlichkeiten ebenfalls seit 1994 für die Austragung der Wettbewerbe zur Verfügung, und einige Instrumentensachverständige kümmern sich unentgeltlich um die Pflege der Instrumente oder beraten Bund und Stiftung beim Ausbau des Fonds.